lifestyle On my mind

Dankbarkeitstraining leicht gemacht

Viel zu selten ist uns im hektischen Alltag bewusst, was wir an dieser Welt, an unserem Partner, an unserer Familie oder uns selbst haben. Wenn sich die Wolken vor uns zuziehen und wir im Regen stehen, muss nicht immer alles gleich schlecht sein. Was hilft, das vor Augen zu halten, ist ein Dankbarkeitstagebuch!

Über Alltagstrubel könnte ich eine ganze Buchreihe schreiben, denn momentan dreht sich 70% meines Lebens um Folgendes: How to get your Shit together in your twenty-somethings (preferably without Burnout). Die Selbsthilfe-Bücher stapeln sich in meiner Wohnung bis zur Decke und gefühlt jede Woche bezieht ein Neues meine kleine, stetig wachsende Bibliothek. Meine Stimmung schwankt zwischen „Fuck all this Shit“ und „Morgen ist Deadline. Wenn ich jetzt anfange, kann ich um vier Uhr noch drei Stunden Schlaf tanken und direkt um sieben Uhr weitermachen. Get your Shit together!„. Ehm, ja. So viel zu Zeitmanagement. Da ich erst in meinem zweiten Jahr der Zwanziger bin, ist das völlig okay denn: ich lebe, ich atme, ich bin gesund, ich habe in den letzten 14 Monaten so viele Erinnerungen mit wundervollen Menschen gesammelt und mich selbst täglich neu kennengelernt. DAS ist mir wirklich wichtig und die Studienzeit eignet sich nunmal hervorragend dafür.  Diese „Fuck all this Shit„-Tage sind völlig normal. Nisten sie sich allerdings in unseren Alltag ein, mutieren sie kompromisslos zu Stimmungs- und Motivationskillern.

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Es gibt zahlreiche Studien die belegen, dass Dankbarkeit sowohl das subjektive Wohlbefinden als auch körperliche Beschwerden oder Depressionen erheblich verbessern kann.* Religiöse Schriften schwören auf Dankbarkeit. Die Mitmenschen erwarten Dankbarkeit als Tugend oftmals ohne selbst einen Hauch von Dankbarkeit zu äußern. Dabei kostet ein aufrichtiges „Danke“ uns rein gar nichts. Rufen wir uns ins Bewusstsein wofür wir dankbar sind, bekommen wir noch viel mehr zurück. Vor allem an unseren „Fuck all this Shit„-Tagen. Aber wie bei so vielen Sachen, kann man sich auch ein grundsätzliches Bewusstsein für Dankbarkeit aneignen. Dafür braucht man weniger als 10 Minuten am Tag. Aber wie funktioniert das Ganze? Beispielsweise kann man eine Art Dankbarkeitstagebuch führen und alle immateriellen Dinge für die man dankbar ist darin dokumentieren.

Let us rise up and be thankful, for if we didn’t learn a lot today,
at least we learned a little, and if we didn’t learn a little,
at least we didn’t get sick, and if we got sick,
at least we didn’t die; so, let us all be thankful.
– Buddha

Das Dankbarkeitstagebuch

Für das Dankbarkeitstagebuch braucht Ihr nur ein Notizbuch Eurer Wahl und einen Stift. Ich habe mir dafür ein extra schönes Notizbuch geholt, in das ich nur über Dankbarkeit schreibe – mein kleines Happy-Book.
Da wären wir beim zweiten Punkt: Dankbarkeit für immaterielle Dinge notieren. Das kann alles sein, es gibt kein richtig oder falsch. Überlegt wann Ihr euch im Alltag dankbar gefühlt habt. Das kann der Parkplatz vor der Wohnung sein, den man sonst nie erwischt; eine Tasse Kaffee am Morgen mit Blick über die Stadt, während die Sonne sanft Eure Haut küsst; eine Eigenschaft, die Ihr endlich mal praktiziert habt, zum Beispiel am Wochenende früh aufstehen, um zum Sport zu gehen; Ihr könnt natürlich auch dankbar für Familie, Freunde oder Euren Partner sein. Ich notiere mir meistens drei bis vier Dinge und den positiven Kontext drum herum, damit ich mich leichter in die Situation zurückversetzen kann. Nun kommt nämlich der Clou der ganzen Sache: an „Fuck all this Shit„-Tagen könnt Ihr euch in eine positivere Grundstimmung versetzen, indem Ihr in einer ruhigen Minute  durch die Notizen blättert und Euch so vor Augen haltet wofür ihr dankbar seid. Dass wir nicht immer glücklich sein kann, ist okay. Wir sollten dennoch unser Bestes geben, um wenigstens immer dankbar zu sein.

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All pictures shot by @nonavandepeer
Führt Ihr ein Dankbarkeitstagebuch oder macht Euch auf andere Weise
täglich bewusst wofür Ihr dankbar seid?

tag-bye

3 Kommentare

  1. Das sind wahnsinnig tolle Bilder.
    Eigentlich bin ich kein Fan davon die Nase in die Kamera zu halten,
    und zu versuchen hübsch zu sein.
    Nicht dass daran etwas verwerflich wäre.
    Es stößt mich nur ein bisschen ab.
    Deine Bilder sind mehr als das.
    Du besitzt Ausstrahlung und nicht „nur“ puppenhafte Schönheit.

    Gefällt 1 Person

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