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Toxic vibes – Was nun?

Erwachsen sein heißt auch: Rechnungen, einen Haufen bürokatischen Bullshit und zwischenmenschliche Konflikte. Was tun gegen toxische Bekanntschaften und wie findet man heraus, dass man eine solche unterhält?

Zum Erwachsenwerden gehört eine Menge. Und mit fast 21 kann ich Euch sagen, dass ich definitiv nicht die Weisheit mit Löffeln gegessen habe. Mit acht dachte ich, die Welt der Erwachsenen sei aufregend, vielversprechend und befreiend. Pah, Pustekuchen! Stattdessen gibt’s Rechnungen, einen Haufen bürokratischen Bullshit und wenn das nicht der Höhepunkt ist, gibt es auch noch zwischenmenschliche Konflikte im eigenen Umfeld, die einen runterziehen.  Irgendwie ganz schön viel, oder? Vor allem wenn man ein gutgläubiger Mensch ist und gerne mal eine zweite Chance vergibt, über falsches Verhalten hinwegsieht oder unnötigen Konflikten schlichtweg aus dem Weg gehen möchte.
All das war in der Kindheit unvorstellbar. Plötzlich wurde es in der Schulzeit dann zum ganz normalen Wahnsinn. Man lebte mit der Illusion, es sei am Ende der Schulzeit vorbei. Leider nein.

Toxic people love drama.
They will use it in their life and try to drag you with them. Cut them off!

Bin ich umgeben von negativen Vibes?

Das ist leicht herauszukristallisieren – WENN man ehrlich zu sich selbst ist. Wie oft ich damals mein Bauchgefühl gekonnt ignoriert habe, um am Ende festzustellen, dass ich mir eine Menge Stress hätte sparen können. Was sind denn jetzt diese toxic people? Wer zählt überhaupt dazu und woran erkennt man, dass einen gerade negative Schwingungen umgeben? Ganz offensichtlich:
Backstabbing. Do I have to say any more? Hinterhältigkeit ist mitunter eines der offensichtlichsten Anzeichen und dennoch neigen wir oft dazu fehlende Loyalität viel zu schnell zu verzeihen. Manchmal aus Naivität, manchmal weil uns unfassbar glaubhafte Lügen aufgetischt werden. Stay woke!
Manchmal haben wir auch Leute um uns, die sowohl loyal als auch supportive sind. Der einzige Haken an der Geschichte: Sie lenken einen ab. Vielleicht sind sie träge. Das ist auch nicht zwangsläufig schlimm, wenn man sich mit Durchschnittlichem zufrieden gibt. Will man allerdings mehr erreichen, dann braucht man Leute mit der selben Energie um sich herum. Denn: Lustlosigkeit und Aufschiebeverhalten sind ansteckend!
Sobald ich allerdings bemerke, dass mich Neid umgibt, bin ich nichts wie weg! Warum sollte man sich um eine Freundschaft bemühen, in der Euer Gegenüber gar nicht möchte, dass Ihr erfolgreich seid? Wie ich feststellen musste, ist Neid meistens der Ursprung aller Negativität. Ein Beispiel anhand meiner Wenigkeit:

Als ich für mich herauskristallisiert hatte was mein Ziel ist und wie ich es erreichen möchte, distanzierte ich mich von denjenigen, die nicht gemeinsam mit mir wachsen wollten. Das Leben hat nichts mit stillstand zu tun. Und mein Rückzug auch nichts mit Arroganz. Plötzlich hörte und spürte ich am eigenen Leib, was vermeintlich „gute Freunde“ sagen oder tun würden, um mir jeden kleinen Erfolg abzusprechen. Sprach ich sie darauf an, dann hatten sie angeblich nie irgendetwas mit den Anschuldigungen zu tun. Ihre Handlungen sprachen allerdings eine andere Sprache, zeigten ihre wahren Absichten.

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What you gonna do when they come for you?

Alles ist einfacher, wenn man sich selbst kennt. Wie oft nehmen wir uns im Zeitalter der sozialen Medien einen Moment, um uns selbst kennenzulernen? Viel zu selten. Da schließe ich mich auch gar nicht aus. Ich habe zum Beispiel erst vor kurzem wieder angefangen Wochenenden und Tage mit mir selbst zu verbringen – phoneless! Und das ist gut so. Jeder muss sich früher oder später darüber im klaren werden wo man hinmöchte, was das Ziel ist, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Dafür braucht man Zeit und zwar mit sich selbst! Denn niemand kennt Eure Ambitionen, Erwartungen oder Lebenseinstellung so gut wie Ihr selbst. If you know yourself and your worth, you won’t take anybody’s bullshit. Period.
Kennt man die Quelle aus der negative Vibes sprudeln, kann man sich schnell gezielt von ihr distanzieren. Vielleicht fällt es zu Beginn schwer, aber langfristig ist es die bessere Wahl. Das Leben geht weiter. Wir entwickeln uns alle weiter. Und: wir entwachsen jemandem auch. Spätestens dann ist der Zeitpunkt gekommen getrennte Wege zu gehen, sonst zieht man sich letztendlich nur gegenseitig runter.
Achtsamkeit ist leider keine Selbstverständlichkeit. Dabei steigert sie enorm unsere Lebensqualität! An schlechten Erfahrungen oder Streit festzuhalten, bringt rein gar nichts. Einfach weiterziehen und den eigenen Kurs einschlagen. Das heißt nicht, dass schlechte Erfahrungen verdrängt werden sollen: Verletzt sein ist völlig okay. Man muss das Gefühl erst zulassen, um es verarbeiten zu können. Seid mit Euch im Reinen and most importantly:

STAY WOKE & SPREAD LOVE!


Outfitdetails

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All pictures by Jan-Philipp Behr

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