OUTFIT DER WOCHE | Kurztrip-Guide

Sich eine Auszeit zu nehmen und dem Alltag zu entfliehen ist wichtig. Reisen wir in eine andere Stadt oder ein anderes Land, kommen wir inspiriert wieder. Voller Energie, Tatendrang und Liebe. Manchmal lernen wir dadurch auch unser Zuhause neu kennen. Andere Male haben wir vielleicht mehr Zeit, um uns im klaren zu werden was wir überhaupt wollen. Ganz gleich wohin unsere Reise geht, es sollte gleichzeitig eine Reise zu uns selbst sein. In Ruhe. Mit vollem Bewusstsein. Mit Liebe. Sagt ruhig Au revoir et à bientôt, ma maison. Aber bevor ihr völlig guter Dinge Euer trautes Heim für einige Tage verlasst, habe ich ein paar Tipps, die das Reisen so viel einfacher und vor allem kostengünstiger machen. Denn: Neues zu sehen muss nicht unbezahlbar sein. (Find outfit details at the end of this article!)

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Organising is what you do, before you do something, so that when you do it, it is not all mixed up
– A. A. Milne

Wo soll es hin?
Spontanität ist gut und bei mir immer wieder willkommen. Ich kann meine Meinung innerhalb 4 Sekunden blitzartig ändern und alle Pläne über’n Haufen werfen. ABER: Das gilt für Umgebungen, die mir vertraut sind. Um Geld sparen zu können, sollte Euer Kurztrip einigermaßen durchgeplant sein. Überlegt Euch zu erst einmal wo soll es hingehen, was seid Ihr bereit auszugeben, welche Stationen möchtet Ihr unbedingt sehen und was kann vielleicht bis zum nächsten Mal warten? Flüge innerhalb Europa (wie beispielsweise mein Flug nach Manchester) erhaltet ihr bereits für ca 20€ hin und zurück mit Ryanair. Wenn ihr nur einige Tage fort möchtet, dann braucht ihr keinen Koffer, das Handgepäck reicht vollkommen aus.

Die Unterkunft
In unserem modernen Zeitalter ist es unfassbar leicht geworden eine geeignete Unterkunft zu finden. Solltet Ihr nicht gerade Freunde oder Verwandte haben bei denen man unterkommen kann, dann scheut Euch nicht davor bei Air B’n’B Angebote in Anspruch zu nehmen. Einerseits lernt man neue Leute kennen (wenn man möchte), andererseits kommt man für einen Obulus gut unter. Es findet sich für jeden Geschmack etwas: von prunkvoll bis minimalistisch. Vergleicht trotzdem weiterhin immer schön die Preise. Die Wahl der Unterkunft, gerade in größeren Städten, mache ich immer davon abhängig wie zentral sie ist…

 

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Fußläufige Erkundungstouren
Je zentraler die Unterkunft, desto besser. Zumindest für die Großstadtromantiker unter uns. In einigen Großstädten lassen sich ständige U-Bahn-Fahrten nicht vermeiden, sonst bräuchte man Ewigkeiten von A nach B. Dort wo es sich vermeiden lässt, sollte man dann auch darauf verzichten! Ihr seid ja schließlich dort, um neue Eindrücke zu sammeln. Die erhält man bekanntlich nicht in der muffigen, dunklen U-Bahn. Ja, das erfordert Spazieren. Ist man vielleicht gar nicht mehr gewohnt, aber gerade dann solltet Ihr es wagen. Vertraut nicht auf Google Maps, wenn es um die Wegzeiten geht. Die sind oftmals irreführend. Selbst wenn es länger dauern sollte, seht ihr eine Menge Architektur, könnt eventuell sogar Gebäude und Gallerien von innen erkunden. Wundervolle Fotospots lassen sich auch finden.

Einen Ratgeber gefälligst?
Kein Problem: Schnelle Abhilfe schaffen Seiten wie TripAdvisor. Bereits unterwegs? Dann zoomt in Google Maps näher ran und findet Lokale, Bars, Restaurants ganz in Eurer Nähe. Das Gute an Air B’n’B ist, dass die ortskundigen Vermieter meist den ein oder anderen Geheimtipp für Euch parat haben. Für Museumsbesuche und viele andere Aktivitäten bekommt Ihr als Student auch im Ausland Vergünstigungen. Oder vielleicht seid ihr in London und wart noch nie in einem Pub? Dann rein mit Euch! Seid nicht schüchtern, traut Euch. Wann habt ihr zum letzten Mal etwas das erste Mal getan? Sowohl auf Reisen als auch im Alltag gilt: Geht mit offenen Augen durch die Welt. Wir mögen uns vielleicht einbilden, dass uns alles auf dem Weg zur Arbeit bekannt ist, aber es gibt immer ein Haus, einen Baum, eine Person, die uns vielleicht noch nie aufgefallen ist.

STAY WOKE!


Outfitdetails
Jeans  – Gina Tricot, 29.95€
Jacket – Boohoo, 64€
Boots  – Zara, 70€

Pictures by Jan-Philipp Behr

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