Black to the Future

Wer hätte jemals gedacht, dass ich bei einer Migrantenorganisation arbeiten würde, mich politisch engagieren und sogar selbst kleine Projekte starten würde? Ich zumindest nicht, aber jetzt steh‘ ich hier und „Never say never!“ könnte nicht zutreffender sein.

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Mein Interesse für Panafrikanismus begann schon früh. Es geht um die Einheit aller Schwarzen, ganz unabhängig von ihrer Nationalität. Durch das von Erasmus geförderte Projekt Black to the Future, ergab sich die Möglichkeit für einen Austausch zwischen Migrantenorganisationen in London, Amsterdam und Köln.
Dieses intergenerationale Projekt zum Austausch von Informationen, Geschichten und Gefühlen soll die verschiedenen Ethnien der afrikanische Community zusammenführen.
Vor Ort habe ich so viele wundervolle Menschen mit den unterschiedlichsten Geschichten getroffen. Nicht nur das: Ich hab‘ Euch auch einige meiner Lieblingsspots mitgebracht.

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Must-see places in London

Black Cultural Archives, 1. Windrush Square. Brixton
Ich liebe Museen und alles was damit zu tun hat, vor allem wenn es sich um die Diversität Afrikas dreht. Seid Euch sicher, ihr findet mich dort, wo Aufklärung über die Errungenschaften und Werke der schwarzen Community stattfindet. Das Black Cultural Archives bietet einen Einblick in die Musikgeschichte ab dem 19. Jahrhundert: Von Calypso über Reggae bis hin zu Vertretern des Grime-Genres wie Skepta. Es erwarten Euch alte Kassetten schwarzer Musiklegenden und freier Eintritt. Gut, oder? Könnt einfach reinschneien und bekommt sogar eine Führung, wenn ihr wollt. Im hauseigenen Büchershop gibt es unter Anderem Kinderbücher, in denen die Helden volle Lippen haben und einen riesigen Afro rocken. Denn: Black is beautiful. Das müssen wir auch unseren Kleinen früh mitgeben.

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THE SURPENT GOD by Carl & Lynette Gabriel

Brixton Market, 16B Electric Ave. Brixton
Definitiv ein Must-See! Essen aus allen möglichen Ländern und Afro-Shops mit Haarprodukten bis zum Pleitekaufen. Oder braucht jemand vielleicht einen neuen Topf? Ist auch kein Problem. Brixton ist überhaupt immer einen Besuch wert!

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The Tabernacle, 34-35 Powis Square. London Notting Hill
Rich in culture and in history! Eine fabelhafte karibische Küche und Bar gibt’s obendrauf. Ich kann ehrlich gesagt an nichts anderes denken als an das Essen. Hab natürlich kein Foto, was mir auch erst nach dem Essen auffiel (so typisch). Müsst leider selbst in den Genuss kommen. The Tabernacle bietet beinah täglich ein anderes Programm an. Egal, ob man Lust auf Comedy hat, sich lieber eine Ausstellung ansehen möchte oder vielleicht doch Steel Pan Klängen lauschen wollt: Im wahrsten Sinne des Worte ein Zentrum der Künste und Gesellschaft.

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